top of page

Agenda für ein Bewegungsland Schweiz

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Die Allianz Bewegung, Sport und Gesundheit wählt neue Präsidentin und lanciert eine Agenda für ein Bewegungsland Schweiz mit 20 Forderungen


Ein neuer Anfang für Bewegung und Sport in der Schweiz


An der Mitgliederversammlung der Allianz Bewegung, Sport und Gesundheit wurde Ursula Wyss, ehemalige SP-Nationalrätin, zur neuen Präsidentin gewählt. Diese Wahl ist ein bedeutender Schritt in die Zukunft. Die Allianz fordert bessere Rahmenbedingungen, um Bewegung und Sport für alle zu ermöglichen. Dazu lanciert sie die „Agenda für ein Bewegungsland Schweiz“.



Ursula Wyss: Eine starke Stimme für Bewegung


Die Wahl fiel eindeutig aus: Ohne Gegenstimme wurde Ursula Wyss zur neuen Präsidentin der Allianz Bewegung, Sport und Gesundheit gewählt. Ein Glücksfall für die Allianz, die damit eine gut vernetzte und engagierte Präsidentin erhält. Sie bringt als Stadtplanerin und ehemalige Stadträtin wertvolle Kompetenzen mit. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe! Bewegung und Sport waren für mich immer wichtig – umso mehr liegt mir daran, ein bewegungsförderliches Umfeld für alle zu schaffen“, sagt Wyss.


Die Zahlen zeigen, dass Handlungsbedarf besteht: Fast ein Viertel der Bevölkerung in der Schweiz erfüllt die nationalen Bewegungsempfehlungen nicht. Dieser Bewegungsmangel verursacht erhebliches Leid und hohe Kosten. Jährlich gehen 1'621 Todesfälle direkt auf Bewegungsmangel zurück. Die volkswirtschaftlichen Kosten belaufen sich auf 2,5 Milliarden Franken, davon 1,7 Milliarden direkte und 0,8 Milliarden indirekte Kosten.


Die Allianz Bewegung, Sport und Gesundheit stellt 20 Forderungen an die Politik


Die Allianz Bewegung, Sport und Gesundheit möchte das ändern. Sie verfolgt die Vision, dass sich alle Menschen genügend bewegen können. Bewegung soll ein selbstverständlicher Teil des Alltags sein. Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, hat die Allianz mit der „Agenda für ein Bewegungsland Schweiz“ 20 konkrete Forderungen formuliert. Diese wurden heute von der frisch gewählten Präsidentin und ihren Mitstreiter:innen auf dem Bundesplatz lanciert. Mit Transparenten und verschiedenen Sportutensilien machten sie auf ihr Anliegen aufmerksam und gaben den vorbeilaufenden Politiker:innen ihre Forderungen in Form eines Flyers mit auf den Weg.


„Es muss Freude bereiten und ohne großen Aufwand möglich sein, sich zu bewegen oder sportlich zu betätigen. Dafür brauchen wir noch bessere Rahmenbedingungen und ein bewegungsförderndes Umfeld für alle“, ist Ursula Wyss überzeugt.


Ein „Bundesamt für Sport und Bewegung“ und drei zentrale Handlungsfelder für mehr Bewegung


Im Zentrum der Agenda steht die Erweiterung des heutigen Bundesamts für Sport (BASPO) zu einem Bundesamt für Sport und Bewegung. Dieses soll die Zuständigkeiten bündeln und die Koordination zwischen den relevanten Politikbereichen Sport, Gesundheit, Bildung, Raumplanung, Mobilität und Umwelt sicherstellen. Damit soll der Stellenwert von Bewegung als grundlegendem Bestandteil der Gesundheitsförderung, sozialen Teilhabe und Lebensqualität der Bevölkerung gestärkt werden. Für die Allianz ist klar: Es braucht ein nachhaltiges politisches Bekenntnis zu Bewegung und Sport als gesamtgesellschaftlichem Auftrag.


Die Agenda mit ihren 20 Forderungen ist in drei miteinander verknüpfte Handlungsfelder unterteilt:


  • Breitensport für alle: Das BASPO soll ein „Kompetenzzentrum für Sport und Bewegung für alle“ im Rahmen seiner Strategie Bewegungs- und Sportförderung 2040 aufbauen.


  • Bewegungsfreundliches Umfeld: Die Thematik „bewegungsfreundliches Umfeld“ soll im Raumkonzept des Bundes und in der Verkehrsplanung stärker verankert werden. Der Velo- und Fussverkehr soll bei verkehrspolitischen Entscheidungen oberste Priorität erhalten.


  • Früh bewegt: Bestehende Strukturen und Angebote sollen genutzt werden, um Familien und Eltern für frühkindliche Bewegung zu sensibilisieren. Zudem soll das Pensum im Fach Bewegung und Sport während der obligatorischen Schulzeit von drei auf fünf Lektionen erhöht werden.


Die Bedeutung von Bewegung für Kinder


Bewegung ist für die Entwicklung von Kindern unerlässlich. Sie fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die soziale und emotionale Entwicklung. Kinder, die regelmäßig aktiv sind, zeigen oft bessere Leistungen in der Schule. Sie sind konzentrierter und haben mehr Freude am Lernen. Daher ist es wichtig, dass wir als Gesellschaft dafür sorgen, dass Kinder die Möglichkeit haben, sich zu bewegen und aktiv zu sein.


Am Podiumsgespräch, das im Rahmen der Lancierung der Agenda stattfand, betonte Nationalrätin Ursula Zybach: „Es ist wichtig, dass wir mit der ‚Agenda für ein Bewegungsland Schweiz‘ besonders Kinder und Inaktive mit geeigneten Maßnahmen erreichen, damit sie Freude an der Bewegung finden.“ Nationalrat Felix Wettstein mahnte: „Möglichkeiten für Sport und Bewegung müssen in allen Bereichen, insbesondere auch in der Raumplanung und in Arbeitsverträgen, von Anfang an mitgedacht werden. Nur so erhalten wir bewegungsfreundliche Lebensräume.“


Die Stadt Biel ist dieser Vision bereits einen Schritt näher, wie Lena Frank, Gemeinderätin sowie Bau-, Energie- und Umweltdirektorin der Stadt Biel, aufzeigte: „Wir sind derzeit daran, die Gesamtmobilitätsstrategie der Stadt Biel umzusetzen. Dadurch soll mehr Platz für den Fuss- und Veloverkehr geschaffen werden.“


Bundeshaus Bern


Fazit: Gemeinsam für ein bewegungsfreundliches Land


Die „Agenda für ein Bewegungsland Schweiz“ ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sie zeigt, dass Bewegung und Sport für alle zugänglich sein sollten. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Bewegung ein fester Bestandteil unseres Alltags wird. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen und aktiv sein können.


Gut in Romanshorn gestartet Probestunde kostenlos. Salmsacherstr.9, Romanhorn.

 
 
 

Kommentare


Beitrag: Blog2_Post
bottom of page