Fragen und Antworten rund um die Schlafgewohnheiten Ihres Babys

Aktualisiert: 7. Nov. 2021

In den ersten Lebenswochen wachen sie oft alle ein bis zwei Stunden auf und schlafen zwischen den Mahlzeiten sehr viel. Manche Babys kommen im ersten Monat auf 20 Schlafstunden, anderen sind 13 Stunden genug. Der Durchschnitt liegt zwischen 16 und 18 Stunden.


Im ersten Lebensjahr sollten Sie Ihr Baby zum Schlafen immer auf den Rücken legen. In dieser Position kann es am besten atmen. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Schlafstellung und dem plötzlichen Kindstod (Wiegentod) gibt: Bauchlage ist ein Risikofaktor dafür! Seit Eltern von dieser Schlafposition für ihr Kind abgeraten wird, ist die Anzahl der Fälle von Plötzlichem Kindstod deutlich gesunken. Ist das Baby wach und aktiv, sollte es aber immer wieder mal auf dem Bauch liegen. Dies stärkt die Bauch-, Nacken- und Rückenmuskeln und ist eine gute Vorbereitung für das Sitzen.


Schon tagsüber kann das Baby mit einem mehr oder weniger festen Rhythmus der Zeiten fürs Essen, Spielen und Schlafen vertraut gemacht werden. Routinen und Strukturen bei der Pflege, beim Stillen oder Füttern wie auch beim Schlafenlegen helfen dem Baby, sich zu orientieren, seinen Rhythmus zu finden und unterstützen auch schon tagsüber ein selbstständiges Einschlafen. Auch wenn Ihr Baby zum Beispiel immer wieder erlebt, wie sich Anregung und Ruhepausen entsprechend seinen jeweiligen Bedürfnissen abwechseln, lernt es nach und nach, dass alles seine Zeit hat. Denn Kinder – so jung sie auch noch sein mögen – lernen durch die Strukturen, die Eltern ihnen anbieten. Manche Kinder entwickeln innerhalb weniger Wochen ganz von selbst einen festen Rhythmus, andere melden ihren Hunger oder ihr Schlafbedürfnis immer wieder zu anderen Tages- und Nachtzeiten an. Dann ist es besonders wichtig, dass Sie als Eltern Ihrem Kind Orientierung geben, indem Sie den Tagesablauf möglichst regelmäßig gestalten. Das klappt natürlich nicht auf Anhieb und auch nicht immer. Aber keine Angst – hier und da eine Ausnahme bringt nicht gleich alles „aus dem Rhythmus“.


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